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Messiah

Mit Händels Messiah wurde am 4. November 2018 um 17 Uhr in der Evangelischen Christuskirche in Oberursel eines der bekanntesten und beliebtesten klassischen Werke aufgeführt.
Mit seinem Oratorium für Solisten, Chor und Orchester ist Händel wahrlich ein großer Wurf gelungen. Schon die Uraufführung in Dublin 1742 war ein solcher Erfolg, dass die Veranstalter anlässlich der Wiederholung in der Presse die Frauen darum baten, ohne Reifröcke und die Männer ohne Degen zu erscheinen, damit noch mehr Publikum Platz fände.
In der Oberurseler Christuskirche, wo das Oratorium in englischer Originalsprache von der Ev. Kantorei Oberursel, der Kammerphilharmonie Rhein-Main und Solisten unter der Leitung der Kantorin Gunilla Pfeiffer zu hören war, hat jeder seinen nummerierten Platz vorgefunden.

Händels Messias ist ein wahrer Publikumsmagnet und erfreut sich weltweit großer Beliebtheit. Nicht nur sein berühmtes Halleluja aus dem zweiten Teil des Oratoriums, auch die anderen Chöre und Arien des fast dreistündigen Werkes lassen in ihrer Vielseitigkeit, ihrer frischen barocken Musizierfreude und Klangschönheit keine Langeweile aufkommen. Trotz der beachtlichen Länge (kaum zu glauben, dass Händel es in nur drei Wochen komponierte) ist das Oratorium außerordentlich kurzweilig und abwechslungsreich und zeichnet sich durch einen besonders hohen Choranteil aus. Thematisch durchzieht das Oratorium die Lebensgeschichte des Messias von der Ankündigung über die Geburt, die Leidensgeschichte, die Auferstehung bis zum Ausblick auf Erlösung und das Ewige Leben und ermöglicht damit auch musikalisch einen spannenden Wechsel von brillierenden Chören über schmerzliche Trauergesänge.

Mehr dazu in der aktuellen Ausgabe der Oberurseler Woche (Kalenderwoche 45), Seite 6